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Bericht aus den Grenzland Nachrichten 2005Die „Wilden Bären“ kickten für Unicef - Auf einmal fehlten Spieler
Zum ersten Mal nahm der Hinsbecker Kindergarten St. Peter an dem vom FC St. Hubert organisierten Bambini-Treff teil. Unterstützt wurde der Kindergarten von der Jugendabteilung des SC Rhenania Hinsbeck, der Trainingsmaterial und –platz kostenlos zur Verfügung stellte und in Person von Bambini-Trainer Ralf Hendrix auch den Trainer „verlieh“.
Vor dem Turniertag wurden im Kindergarten Fan-Utensilien gebastelt, das Maskottchen „Bärli“ bekam noch einen „Hinsbeck“-Aufnäher verpasst und ein großes Transparent wurde von den Kindern gestaltet. Der Bundesligist Bayer Leverkusen spendete Trikots. Gut gerüstet und bester Laune setzte sich am Samstagmorgen dann der Konvoi in Richtung St. Hubert in Bewegung.
Und der Anblick bei der Ankunft war Überwältigend. 600 Spieler, Eltern, Omas und Opas, Familie und Freunde. Rundherum sah es aus wie bei einem Pfadfindertreffen: Jeder Kindergarten (29) hatte Pavillons aufgebaut, Campingstühle, Bierzeltbänke und -tische wohin man sah. Überall bunte Spruchbänder, Maskottchen und Plakate. Und dazwischen der „Kinderhaufen“. Zwei Kindergärten hatten sogar Cheerleader dabei.
Und es wurde einiges aufgefahren: Hüpfburg, Ballonwettbewerb, Glücksrad, Kinderschminken, Nintendo Game Boy Bus und die Clownshow Oh Larry. Trainer „Jimmy“ Hendrix schwante schon fürchterliches, „bei dem Freizeitprogramm fehlen bestimmt irgendwann Spieler.“ Dass es allerdings gerade sein Sohn Maximilian war, dem Super Mario wichtiger als Fußball war, traf ihn schon in seiner „Ehre“… Aber egal, die Kinder sollten schließlich Spaß haben, um Platzierungen ging es eh nicht, sondern um den guten Zweck.
Nach der Begrüßungsrede hatte Larry seinen ersten gefeierten Auftritt und konnte die Kinder begeistern.
Vor dem ersten Spiel der Bären gegen die "Flitzen Bälle" machte ihnen der Wettergott noch einen Strich durch die Rechnung. Sinnflutartige Regenfälle, das Turnier musste unterbrochen werden. Eine Endscheidung musste getroffen werden: Abbrechen oder weitermachen. Da die meisten Teams noch gar nicht gespielt hatten und den Kindern das Wetter wie immer egal war, entschloss man sich fürs weitermachen. Wegen der langen Pause aber nun ohne Spielplan, jeder gegen wen er wollte.
Allerdings fehlten in den letzten Spielen einige Spieler… Lediglich zur Siegerehrung konnte man sie noch bewegen. Das lag aber wohl eher daran, dass der Nintendo Bus geschlossen wurde…
Silas Bomke nahm die Preise in Empfang. Jeder Kindergarten bekam einen Pokal nebst Urkunde überreicht, alle Kinder erhielten eine Überraschungstüte mit Spielsachen und eine Urkunde.
Zum Schluss waren alle Kinder und Erwachsene zwar Müde, aber Glücklich. „Im nächsten Jahr kommen wir wieder“ war die einhellige Meinung. Am Dienstag vergangener Woche konnte beim Sponsor Möbelhaus Dahlmann ein Scheck in Höhe von 2910 € für die Kinder-Krebs-Hilfe überreicht werden. Die Spendensumme in 19 Jahren beläuft sich nun auf rund 55000 €.
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