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News DetailsTuesday 21. February 11:38 Uhr
Erste Mannschaft mit einem Unentschieden in Kempen.SC Rhenania Hinsbeck I – SV Thomasstadt Kempen I 0:0 (0:0)
Letzten Sonntag fand, zwei Wochen vor dem eigentlichen Start der Rückrunde, das Nachholspiel gegen die erste Mannschaft aus Kempen, statt. Es wurde aufgrund des Tabellenstands ein rassiges und gutes Fussballspiel zweier Verfolger erwartet. Dass die vielen mitgereisten Anhänger aus Hinsbeck letztlich ein zerfahrenes Spiel sahen, lag neben den äußerst schlechten Platzverhältnissen in Kempen auch an einigen unglücklichen Entscheidungen des Unparteiischen. Das Unentschieden ging aus Sicht der Hinsbecker grundsätzlich in Ordnung, jedoch wäre nach dem Spielverlauf auch ein Sieg möglich gewesen. Beim Betreten des Platzes hatten die Spieler bereits eine Vorahnung was auf sie zukommen würde. Holprig mit einer Vielzahl tiefer Löcher war eher ein von Zweikämpfen als von schönen Spielzügen geprägtes Spiel zu erwarten. So war die Anfangsphase von vielen kleinen Fouls geprägt, die jedoch vornehmlich zu Ungunsten der Hinsbecker ausgelegt wurden. Die dadurch gefühlte Benachteiligung mündete in einer Vielzahl lautstarker Beschwerden, die jeweils mit einer gelben Karte geahndet wurden. So waren bereits nach etwa 15 Minuten schon drei Spieler vorgewarnt, was sich kurz darauf rächen sollte.
Nach etwa 20 Minuten in einem Spiel ohne nennenswerte Torraumaktionen und vielen Ballverlusten in den Offensivbemühungen beider Mannschaften wurde ein Hinsbecker Spieler mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Ein Schock, denn eine derart lange Zeit in Unterzahl zu überstehen erschien schwierig. So musste bereits frühzeitig ein Wechsel vorgenommen und das Mittelfeld umgebaut werden. Nach dem Platzverweis kamen die Bergdörfler dann aber zu den ersten Torchancen, bei denen der Kempener Torhüter zwei Mal Klasse bewies, indem er Bälle toll parierte und bei weiteren zwei Einschussmöglichkeiten einfach der Glücklichere war. Kempen konnte die Überzahl trotz der Feldüberlegenheit nicht dazu nutzen, sich Torchancen erarbeiten. Die Hinsbecker Defensivabteilung stand gut und ließ bis auf eine gefährliche Situation nichts zu.
Nach der Halbzeitpause ging das Spiel so weiter wie in der ersten Hälfte. Kempen versuchte die zahlenmäßige Überlegenheit zu nutzen, Hinsbeck hingegen stand sicher in der Abwehr und verlegte sich darauf mit einer verbleibenden Spitze zu kontern. Je länger das Spiel dauerte, desto Offensiver wurden die Bemühungen seitens der Kempener Mannschaft. Da die Versuche spielerisch erfolgreich zu sein durch den geschlossenen Einsatz der gesamten Hinsbecker Mannschaft oftmals schon im Mittelfeld unterbunden wurden, mündeten die Angriffe häufig in Einzelaktionen. Diese waren für die Abwehrreihe leicht abzufangen und es konnten daraus resultierend eine Menge Konter eingeleitet werden. So kam für die Bergdörfler eine Vielzahl guter Einschussmöglichkeiten zustande. Diese konnten jedoch nicht erfolgreich verwertet werden.
Entgegen der Erwartungen im Vorfeld entwickelte sich von Beginn an ein zerfahrenes Fussballspiel. Das Unentschieden ist für die Mannschaft aus Kempen aufgrund des Spielerlaufs sogar noch schmeichelhaft. 70 Minuten in Überzahl konnten nicht genutzt werden. So hatten die Hinsbecker nach über einer Stunde hoher Einsatzbereitschaft ein letztlich verdientes aber auch unglückliches Unentschieden erkämpft.
O-Ton Helmut Mertens: Im Vorfeld des Spiels hätte man mit einem Punkt zufrieden sein können. Nach dem Spielverlauf kann man es auch sein, obwohl wir trotz Unterzahl die deutlich besseren Torchancen hatten.
Tore: keine
Mannschaftsaufstellung: Hantel - Sobek, Hegger F., Hegger M. – Eckert, Dröttboom (van de Ven), Haase (Weyers), Kazmaci, Kleinings - Küppers, Litzenberger (Keggen) |
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