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Monday 29. September 13:00 Uhr

TSV Kaldenkirchen vs. SC Rhenania Hinsbeck 2:4 (0:2)

Kategorie: Senioren, Erste Mannschaft

Von: Redaktion

Am Sonntag war unsere Erste zu Gast in Kaldenkirchen. Die Kaldenkirchener sind nur schleppend in die Saison gekommen. Nach sechs Spieltagen haben diese erst vier Punkte auf dem Konto. Im Derby gegen Hinsbeck sollte nun der Grundstein für die Wende gelegt werden.

Die Rhenanen wollten ihrerseits die Kaldenkirchener mit einem Dreier auf zehn Punkte distanzieren. Um dieses Ziel zu erreichen ließen Helmut Mertens und Frank Hegger ihre Mannschaft in der gleichen Formation aus dem Waldniel-Spiel antreten. Einzig im Tor wurde gewechselt. Tobias Klingen rückte wieder in die Mannschaft. Tim Paland, der diesen Sonntag zunächst in der Reserve ausgeholfen hatte, nahm auf der Bank Platz.

Nach leichtem Abtasten in den ersten zehn Minuten nahmen die Hinsbecker das Spiel immer mehr in die Hand. Sie ließen den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen und näherten sich mehr dem Tor der Gastgeber. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite zwischen Jan van de Ven und Tim Weyers, konnte letzt genannter den Ball flach in den Sechzehner spielen. Dort behielt Roman Mackenschins einen kühlen Kopf  und traf überlegt zum 1:0 für die Gäste.

Keine zehn Minuten später folgte dann die Szene, für die allein sich der Eintritt schon lohnte. Felix Eckert spielte aus 40 Metern einen wunderbaren Pass auf Christian Debecker, der dieses Zuspiel gut verarbeitete und den Ball geschickt gegen den gegnerischen Abwehrspieler behauptete. Nach einmaligen Auftippen des Balles zögerte er nicht lange und beförderte diesen vom rechten Eck des Sechzehners volley, links oben in den Torwinkel, - ein Traumtor!

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielten sich die Hinsbecker eine Vielzahl guter Möglichkeiten, durch welche das Spiel schon zur Pause hätte entschieden sein müssen.

Die Kaldenkirchener waren aus dem Spiel heraus selten gefährlich. Einzig bei ruhenden Bällen musste die Hinsbecker Defensive auf der Hut sein. Nach einem solchen wäre dann auch beinahe noch der Anschlusstreffer kurz vor der Pause gefallen. So gingen die Teams jedoch mit einem 0:2 in die Halbzeit.

 

In der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste darauf das Ergebnis zu verwalten. Die Kaldenkirchener kamen engagiert aus der Kabine und erarbeiteten sich mehr Ballbesitz. Wirklich zwingend vor dem Tor der Gäste wurden sie jedoch nicht. Das Spiel verflachte ein wenig.

Die nächste nennenswerte Situation stammt aus der 75. Minute und ist auch direkt der 1:2 Anschlusstreffer für den TSV gewesen. Nach einer Flanke von der linken Seite zwischen Fünfer und Elfmeterpunkt wurde das folgende Kopfballduell verloren, 1:2 lautete de Spielstand.

Keine fünf Minuten später dann der viel umjubelte Ausgleich für die Hausherren. Nach einer Standartsituation aus dem Halbfeld, konnte man den Ball zweimal nicht entscheidend aus der Gefahrenzone befördern. Per Kopf wurde der Ball auf einen im Sechzehner völlig freistehenden Kaldenkirchener abgelegt, der Tobias Klingen mit einem strammen Volleyschuss nicht den Hauch einer Chance ließ, - 80. Minute 2:2.

Kaum war der Ausgleich gefallen fingen die Hinsbecker wieder an Fußball zu spielen. Eine tolle Kombination war der Beleg dafür. Nach einem Angriff über acht oder neun Stationen mit jeweils nur einem Ballkontakt, verfehlte der eingewechselte Janosch Derendorf mit seinem Kopfball nur knapp das Ziel.

Eine kurz ausgeführte Ecke brachte den SC wieder in Front. Janosch Derendorf und Tim Weyers drangen mit einem schönen Spielzug in den Sechzehner ein. Der Schuss von Tim Weyers wurde zunächst noch abgewehrt, doch im Nachsetzen war Stephan Niedecken mal wieder zur Stelle und erzielte das 2:3.

In der 85. Minute fiel dann die Entscheidung. Kevin Kleier störte erfolgreich den Spielaufbau des Gastgebers und lief darauf hin frei auf den gegnerischen Torwart zu. Völlig uneigennützig legte er den Ball quer auf den mitgelaufenen Janosch Derendorf, der keine Probleme hatte, den Ball zum 2:4 Endstand einzuschieben.

 

Die Hinsbecker machten sich das Leben nach der guten ersten Hälfte selber schwer. Durch ihr passives Auftreten über weite Strecken des zweiten Durchgangs wurde es noch einmal spannend gegen aufopferungsvoll kämpfende Kaldenkirchener. 

Dennoch beeindruckend wie die Mannschaft, nach dem Ausgleich, den Hebel in den Schlussminuten umlegen konnte, um das Spiel letztendlich verdient für sich zu entscheiden.


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