An einem heissen Sonntagmittag traf die dritte Reserve der Rhenanen auf den letztjährigen tabellenzweiten aus Oedt. Dir Rhenanen hatten sich nach der 7:1 Schlappe in Willich viel vorgenommen und wollten trotz Personalmangels auf keinen Fall als Verlierer vom Platz gehen. Leider gerieten die Hausherren nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr gleich nach 4. Spielminuten in Rückstand. Danach wurde das Spiel offener und die Hinsbecker erarbeiteten sich einige gute Chancen, die nicht genutzt wurden. "Der Grund dafür liegt ganz klar in der cleverness und in der kaltschnäuzigkeit vorm Tor", so Trainer Heigl. Die Strafe folgte prompt in der 39. Minute. Oedt erhöhte auf 0:2 Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Hinsbecker weiter den Druck und drängten auf den Anschlusstreffer. In der 47. Minute bekamen die Hinsbecker einen Strafstoss zugesprochen, den Alex Witter souverän zum 1:2 verwandelte. Die Devise hiess, weiter Druck auszuüben und den Ausgleich herbeizuzwingen. Allerdings scheinen die Hinsbecker schon gleich zu Anfang der Saison nicht vom Glück verfolgt zu sein. Der gut aufgelegte Mannschaftskapitän der Gäste kam ca. 25m vorm Hinsbecker Tor frei zum Schuss und stellte mit einem sehr sehenswerten Sonntagshammer in der 50. Minute den alten Abstand wieder her. Doch die Hinsbecker gaben nicht auf und drückten weiter auf das Oedter Tor. In der 66. Spielminute kamen die Hinsbecker noch mal ran und erzielten das 2:3 durch Pascal Meister. In dieser Phase wurde den Hinsbeckern auch ein Abseitstreffer nicht zugesprochen. Die Gäste reduzierten ihr Spiel in der Schlussphase auf's Kontern. Die Gastgeber machten hinten immer mehr auf und das wurde in der 85. Minute durch den Oedtern ausgenutzt zum Endstand von 2:4. "Wenn wir es schaffen, unsere Torchancen konsequenter zu nutzen und in der Abwehr die individuellen Fehler abstellen, wird sich der Erfolg kurzfristig einstellen", so Sascha Heigl abschliessend.
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